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saftechsaftig

Frösch on saftech wor de Appeltat den me jähß hänn. – Frisch und saftig war der Apfelkuchen den wir gegessen haben.

sechsich

Doh däht sech rän jarneuß, der kreit de Asch net hu. –  Da tut sich rein  gar nichts, der kriegt (bekommt) seinen Arsch nicht hoch.

seinsind

Die klääne Mädche sein meistens Bangeschêsse. Die kleinen Mädchen sind meistens Angsthasen.

selwerselbst

Dat Berrekraut oss selwer jemacht un schmeckt besser bii et jekoohfte. –  Das Rübenkraut ist selbstgemacht und schmeckt besser wie das gekaufte.

Sens, deSense, die

Mir möhsen noch de Sens dengele. –  Wir müssen noch die Sense schärfen.

siwwesieben

Jeden Daach ä Ä, micht siwwe Äe de Woch. – Jeden Tag ein Ei, macht sieben Eier die Woche.

Soß, deSoße

Von der schärefe Soß kannst de nur jet dren nippe, wenn dau die probiere wellst. –  Von der scharfen Soße kannst du nur etwas dran nippen, wenn du die probieren willst.

söhtsagen

Alleh hopp söht de Franzus, wenn et flott john soll. – Alleh hopp sagt der Franzose, wenn es schnell gehen soll.

Sonnesch, deSonntag

Äm Sonnesch soll ech die jot Botz ändon. –  Am Sonntag soll ich die gute Hose anziehen.

soohnsagen

Kond, nau hür doch ääs op dat, bat ich soohn. Kind, nun höre doch einmal auf das, was ich dir sage.

sosssonst

Om Herst wuren die Bütte leddege jemaacht, soss konnten se vom Frost bäschte. –  Im Herbst wurden die Bütten leer gemacht, sonst konnten sie vom Frost bersten.

soßensaßen

Oft soßen mir op der Mauer von der Kirchetrapp on leßen de Bän bampele. –  Oft saßen wir auf der Mauer von der Kirchtreppe und liesen die Beine baumeln.