Heimatfreunde und Steinhauerverein Weibern unterstützten den Nationalen Geopark und Tourismusverband Laacher See

Am Mittwoch, den 22. April 2026, luden die Kooperationspartner der „Deutschen Vulkanstraße“, die Vulkanregion Laacher See, die Vulkanpark GmbH sowie der Naturpark und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel ihre Mitgliedsbetriebe, Gästeführer und kommunalen Vertreter zu einer Bustour entlang den Stationen im Bereich der Osteifel ein. Insgesamt 40 Teilnehmer/-innen folgten der Einladung.

Um 9:30 Uhr fand die Begrüßung durch Verbandsbürgermeister Johannes Bell und Sarah Stein vom Team der Vulkanregion Laacher See am alten Kran in Weibern statt.

Verbandsbürgermeister Johannes Bell bei der Begrüßung der Teilnehmer.

In zwei Gruppen aufgeteilt, begab sich eine Gruppe zum Gelände des Steinhauervereins, wo Bernhard Klapperich anschaulich die Entstehung des Tuffs sowie dessen Bedeutung für Weibern erläuterte. Manfred Dahm demonstrierte eindrucksvoll die handwerkliche Bearbeitung des Tuffsteins. Parallel dazu führte die zweite Gruppe – begleitet von Heinz-Udo König, Gisela Ebert und Erwin See – durch das Tuffsteinmuseum. Dort tauchten die Teilnehmer tief in die faszinierende Welt des Tuffsteins ein, lernten seine Vielfalt kennen und erfuhren mehr über die Menschen, die diesen wertvollen Rohstoff über Generationen hinweg gewonnen und verarbeitet haben.

Manfred Dahm demonstrierte eindrucksvoll die Bearbeitung des Tuff.

Weiter ging es dann zum gemeinsamen Mittagessen in das Vulkanbrauhaus nach Mendig. Während der Busfahrt vermittelte Walter Müller spannende Einblicke in den Vulkanismus der Osteifel aus erster Hand.

Frisch gestärkt stand anschließend die Besichtigung der Lavakeller auf dem Programm – ein beeindruckendes System aus Stollen und Schächten, das im Zuge des Basaltabbaus in der Frühen Neuzeit entstand. Später nutzten Mendiger Bierbrauer diese Keller als einst größten Kühlschrank der Welt.

Hinten von Links Erwin See, Gisela Ebert und Heinz-Udo König im Lavakeller.

Den Abschluss der Tour bildete der Besuch des Römerbergwerks Meurin in Kretz. Dort begaben sich die Teilnehmer hinab in die Arbeitswelt römischer Bergleute, die um das Jahr 300 n. Chr. Tuffstein für bedeutende Bauprojekte abbauten. An originalen Schauplätzen konnten nachgestellte Arbeitsszenen, ein unterirdisches Heiligtum sowie ein Kino-Stollen erkundet werden.

Abschlussfoto im Römerbergwerk Meurin in Kretz.

Pünktlich um 16:45 Uhr kehrte die Gruppe nach Weibern zurück. Bereits jetzt freuen sich alle darauf, im Herbst den Vulkanismus der Westeifel näher kennenzulernen.