Manfred Dahm und Rudolf Reinhardt verzellten op dem Haustene Adventskaffee.

Unter dem Motto „Ejal ob Weiwene, Wawene, Haustener ode Murschene, mir hänn ä Platt“ unterhielten die beiden Heimatfreunde die Bewohner von Hausten und Morswiesen. Manfred Dahm erzählte die Geschichte einer Fichte, die in ihrem Leben viel mitgemacht hat.  Rudolf Reinhardt wurde dann etwas heiterer. U.a. erzählte er Geschichten aus Hausten, die im Kern bestimmt ein Stück Wahrheit beinhalteten. So gab es reichlich Lacher bei der Geschichte, bi Haustene Mädsche von einem Mannskerl noh Weiwe op de Ball jebracht wuure un dann änte von de Mädche naachts vom Rudolf häm gedaut wuur.  Rudolf fürte aus, beim letzten Mal sei eine Frau  auf ihn zugekommen und hätte gesagt:„Ich habe sie gehört, aber nicht verstanden”. Fazit – Gelungene Veranstaltung.



		
		

(Fotos: Heimatfreunde Weibern)

„Et zwäte Mol“, wirt Platt jeschwadt ob de Barbarakirmes

Im letzten Jahr ging das neue Konzept für die Barbarakirmes direkt beim ersten Mal voll auf, die Besucherzahlen waren rekordverdächtig und die Resonanz war durchweg positiv.

Originalton Manfred Schlig: „Dat wor de beste Barbarakirmes, seit dem ech ob die Kirmes jon“. Manfred Schlig ist Besucher der Kirmes seit der ersten Stunde und zwischenzeitlich auch Mitglied im Steinhauerverein. Und nicht nur ihm hat das neue Format gefallen, auch der Verein will bis auf ein paar kleine Veränderungen an dem ver-änderten Konzept festhalten.

Die Barbarakirmes beginnt am Samstagnachmittag und geht bis in den späten Abend. Begonnen wird der Tag traditionell mit Kaffee und Kuchen ab 14:30 Uhr, wo man in geselliger Runde „verzelle“ kann. Ab ca.17:30 Uhr werden Mundartkünstler der Heima-tfreunde Weibern „Weiwene Verzellschje“ vortragen. Ingeborg Westermeier, Natalie Gros, Jutta Bell, Manfred Dahm und Rudolf Reinhardt sorgen in bestem Weiwene Platt nicht nur für zahlreiche Lacher, sondern auch ein paar nachdenkliche Störttschje werden die Erinnerung der Zuhörer wecken. Vielleicht springt der Funke ja sogar auf die Jugend über und auch jemand Jüngeres hält unser Weiwene Platt aufrecht und traut sich dann auch mal, das Hochdeutsche hinter sich zu lassen und „Platt ze schwätze.“ Natalie Gros, die jüngste unter den Mundartlern, fühlt sich unter den älteren Mundart-Routiniers jedenfalls sehr wohl. Die Heimatfreunde agieren inzwischen auch generationsübergreifend, indem sie Kindergärten und Grundschulen besuchen, um Weiwene Platt zu schwätzen.

Nach dem Mundartabend gibt es eine deftige Gulaschsuppe zubereitet vom Küchenteam des DRK Ortsvereins Weibern.

Den krönenden Abschluss des Tages bildet dann die Live-Musik mit „Glad Valley“, wobei das Zapfbier aus dem Hopfomat jederzeit für Abkühlung sorgt.

Wem das noch nicht reicht, der hat vielleicht Glück und gewinnt den Hauptpreis bei der Verlosung, die mit attraktiven Preisen auf die Gäste wartet.

Wer also bei der Barbarakirmes dabei ist, schlägt viele Fliegen mit einer Klappe. Es wartet ein geselliger Tag mit einem vielseitigen Programm, bunt gemischt aus Tradition und Moderne und ganz nebenbei unterstützen die Gäste auch noch die engagierten Vereine, die Steinhauer und die Heimatfreunde, welche das Dorfleben durch ihr unermüdliches Wirken seit Jahren bereichern und verschönern. Es gibt also wenige Gründe, an diesem Tag zu Hause zu bleiben. „On“ Kemmesch „ös“ jo en veranstaltungsfreie Adventssämsdesch on die Kemmeje kunn vielleicht üvede  (vom Bernhardskapellche „eh ronne“. Aus Hauste – Muusche, Volkesfeld on Ridde woren et letzte Jah, jo vill  doh!

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