Ferienfreizeit des Jugendfördervereins Meerfeld e.V. – Freizeitanlage und Bildungsstätte Brohltal Weibern (13.–17.07.2026)

Tuffstein erleben – mit Herz, Hammer und Heimatkunde

In der Woche vom 13. bis 17. Juli 2026 führte der Jugendförderverein Meerfeld e.V. seine diesjährige Ferienfreizeit in Weibern durch. Ein besonderes Highlight erwartete die 30 Kinder und Jugendlichen am Mittwoch: ein Ausflug ins Tuffsteinmuseum Weibern mit anschließender praktischer Arbeit am Tuffstein.

Vater und Sohn haben sich den Delfin ausgesucht.

Im Museum wurden die Kinder von Gisela und Erwin aus dem Kreis der Heimatfreunde Weibern begleitet. Sie erklärten anschaulich, wie der Tuffstein entstanden ist, warum er für die Region so bedeutsam ist und welche Werkzeuge früher verwendet wurden.

Anschließend ging es – gut ausgerüstet und voller Tatendrang – an die praktische Arbeit. Unter der Anleitung von Heinz‑Udo und Bernhard durften die Kinder selbst zum Hammer greifen und ihren eigenen kleinen Tuffstein bearbeiten. Mit viel Geduld, Neugier und kräftigen Schlägen entstanden individuelle kleine Kunstwerke, die die Kinder später stolz präsentierten.

Die Kinder mit ihren Werken in der Freizeitanlage und Bildungsstätte Brohltal in Weibern.

Ermöglicht wurde dieser besondere Tag durch eine regional verbundene Firma, die sämtliche Kosten für die Kinder übernahm und damit einen wertvollen Beitrag zur regionalen Jugendarbeit leistete.

Die Ferienfreizeit in Weibern war damit nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine lebendige Begegnung mit der Heimatgeschichte des Brohltals – und ein Erlebnis, das die Kinder sicher lange in Erinnerung behalten.

Grundschüler/-innen aus Rieden zu Gast in Weibern

Weibern/Rieden 02.062026

Pünktlich um 9.15 Uhr erreichten 54 Grundschülerinnen und Grundschüler aus Rieden gemeinsam mit ihren Lehrkräften zu Fuß über den Berg das Ziel ihrer Exkursion: Weibern. Der Einladung des Steinhauervereins und der Heimatfreunde Weibern folgend wurden sie dort herzlich von Mitgliedern beider Vereine empfangen.

In drei Gruppen aufgeteilt, begaben sich die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt des Tuffsteins. Sie erkundeten die Ausstellung im Tuffsteinmuseum, bestaunten historische Werkzeuge der Steinmetze und erfuhren, wie der berühmte Weiberner Tuff bereits seit der Römerzeit abgebaut und verarbeitet wird. Besonders beeindruckte die jungen Besucher, wie viel Kraft und handwerkliches Geschick früher nötig waren, um aus einem rohen Stein ein fertiges Werkstück zu schaffen.

Anschließend ging es auf einen Rundgang durch die Steinbrüche. Von der Plattform am Alten Berg aus konnten die Kinder den heutigen Tuffabbau mit modernen Maschinen beobachten – ein eindrucksvoller Kontrast zur historischen Arbeitsweise im Museum.

Ein weiterer Höhepunkt war das praktische Arbeiten: Unter Anleitung durften die Schülerinnen und Schüler selbst kleine Tuffsteine bearbeiten und ausprobieren, wie sich das weiche Vulkangestein anfühlt. Das fröhliche Hämmern mit Klöppel und Eisen erfüllte das Gelände des Steinhauervereins und sorgte für sichtbare Begeisterung.

Die Meisterwerke mit den eigenen Händen erschaffen.

Begleitet wurde die Veranstaltung vom SWR aus Mainz, der einen eigenen Fernsehbeitrag über diese Aktion produziert.

Zum Abschluss entstand das obligatorische Gruppenfoto – natürlich mit den selbst geschaffenen kleinen Kunstwerken. Nach gut dreieinhalb Stunden voller Eindrücke und Erlebnisse machten sich die Kinder wieder auf den Rückweg nach Rieden.

Die Schüler/-innen mit ihren Steinen.

Der Besuch zeigte einmal mehr, wie lebendig und anschaulich Heimatgeschichte vermittelt werden kann – und wie viel Freude Kinder daran haben, die regionale Kultur aktiv zu erleben.

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