Rosenmontagszug in Weibern von 1969 (Kamera: Richard Geulig)

Die Heimatfreunde Weibern haben nun den ersten Schritt erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 3 Kilometer Super 8 Filmmaterial, sowie diverse VHS-, VHS-C- und Hi 8 Cassetten wurden durch eine Fachfirma (Foto Eich aus Rheinbach) aufwendig digitalisiert. Nach einer Reinigung der Filme wurde jedes einzelne Bild der Filme neu fotografiert und anschließend wieder zu einem Film zusammengesetzt. Jetzt sind die Heimatfreunde gefragt, da die Filme noch bearbeitet werden müssen. Um dies auch fachgerecht durchführen zu können, hat der Verein sich eine professionelle Software angeschafft, die eine Video-, Bild- und Tonbearbeitung in einem Programm ermöglicht. Insbesondere die Super 8 Filme stellen eine Herausforderung dar, da sie alle ohne Ton sind. Auch gilt es die verschiedenen Themen mit einem dazugehörigen Intro zu versehen. Zum Schluss soll auch ein Abspann entworfen werden, der den Unterstützern dieses Projektes gerecht wird. Gemeint sind die ortsansässigen oder ortsverbundenen Firmen, Vereine und auch Einzelpersonen. Nur durch ihre Spendenbereitschaft konnte  dieses Projekt   erfolgreich durchgeführt werden. Eine erste Kostprobe ist nun fertiggestellt und hier zu sehen. Es ist der Rosenmontagszug von 1969, aufgenommen von Richard Geulig. Es ist faszinierend, wer sich dort alles tummelt und wie begeistert die Menschen Rosenmontag feierten. Das Filmmaterial umfasst die Rosenmontagszüge von 1969 bis 1984, wobei 1981 gleich 3 Kameraleute einen Film beigesteuert haben. Weiteres Material sind die Patenschaftstreffen mit Weibern/OÖ in den Jahren 1969-1972, diverse Festveranstaltungen Weiberner Vereine, Feuerwehrübungen und Schnappschüsse von Weiberner Urgesteinen wie Friedel Schüller, Paul Hackenbruch oder Heinrich Schild. Es wird noch einige Zeit dauern, bis alle Filme fertiggestellt sind und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Bei dem ein oder anderen Film, muss auch eine Zensur stattfinden, denn bei manchen Aufnahmen hatten Personen mit starkem Kontrollverlust zu kämpfen.

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